08.09.2003
Grünes Band - "Große Ehre und hohe Auszeichnung."
Dresdner Bank und der Deutsche Sportbund haben den Wassersportverein Königs Wusterhausen mit dem Grünen Band für vorbildliche Talentförderung im Verein ausgezeichnet. Der 1997 gegründete Verein erhält 2003 den bedeutendsten Nachwuchsförderpreis des deutschen Sports aufgrund seiner herausragenden Leistungen im Bereich Rudern.
Rainer von Cukrowicz, Leiter des Gebietes Brandenburg-Ost der Dresdner Bank, überreicht im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am 8. September 2003 das Grüne Band und die damit verbundene Förderprämie von 5.000 Euro für die Jugendarbeit an die Vereinsvertreter des Wassersportverein Königs Wusterhausen, der sich nur fünf Jahre nach seiner Gründung zu einem der besten Rudervereine im Nachwuchsbereich in Brandenburg entwickelt hat. Der WSV Königs Wusterhausen ist formal zwar ein junger Verein, aber dennoch kann er auf eine lange Entwicklung und auf umfangreiche Erfahrungen im Leistungsrudern zurückblicken.
Denn vor der Gründung am 17. Juni 1997 hatten viele der Verantwortlichen lange Jahre der Rudersektion des SV Motor Wildau angehört. Da einerseits das frühere Ruderhaus des SV Motor nicht mehr genutzt werden konnte, aber in Königs Wusterhausen das ehemalige Paddelboothaus an der Neuen Mühle ungenutzt war, kam es zur Neugründung des WSV. Enormes Engagement war danach notwendig, um den neuen Verein aufzubauen. Die Nachwuchsförderung stand dabei immer im Vordergrund aller Bemühungen. Dem sehr qualifizierten Trainer- und Übungsleiterteam um Petra Pfitzner und Monika Kuhnert ist es trotz teilweise schwieriger Bedingungen gelungen, in kurzer Zeit viele Mädchen und Jungen an die Leistungsspitze des Landes Brandenburgs zu führen.
Der bundesweite Talentförderwettbewerb des deutschen Sports um das Grüne Band wurde von der Dresdner Bank und dem DSB vor 17 Jahren gegründet. Seitdem wurden 21 Auszeichnungen im Rudern vergeben. Der WSV Königs Wusterhausen ist der dritte Verein aus Brandenburg, der nach Motor Hennigsdorf 1991 und der Potsdamer Rudergesellschaft 1992 das Grüne Band im Rudern erringen konnte.
Ihre Entscheidung für Königs Wusterhausen hat die Jury mit folgender Begründung versehen:
Der 1997 gegründete WSV Königs Wusterhausen mit 92 Mitgliedern, von denen die Hälfte Kinder und Jugendliche sind, ist aus dem SV Motor Wildau hervorgegangen. Im Trainingsgebiet der Brandenburger im Süden Berlins im Dahme-Seengebiet leistete der Verein unter schwierigen Bedingungen eine großartige Aufbauarbeit. Heute wird in zwei Jugendgruppen der Nachwuchs von kompetenten, erfahrenen Trainern ausgebildet. Besonders im Leichtgewichts-bereich wurde der WSV binnen sechs Jahren erfolgreich. 2002 konnten die Mädchen und Jungen vier Landesmeistertitel sowie eine Silber- und eine Bronzemedaille nach "KöWu" holen.
(Quelle: Artikel aus www.lrvbrandenburg.de vom 07. September 2003)










