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Chronik Motor Wildau

Auszug aus der Festzeitschrift anlässlich des 50-jährigen Bestehens von "Motor Wildau", gegründetam 20. Mai 1950.

Mit Gründung der BSG "Motor Wildau" wurde auch die Sektion Rudern am 1.Mai 1950 gegründet. Sieging hervor aus dem für die "Wasserfreunde Schwartzkopf" 1921 erbautem Bootshaus, das leider durchdie Kriegswirren ohne Boot und Bootszubehör war.

Einige interessiert Wassersportler und Angehörige des Betriebes, unter anderem Fritz Spreemann, Reinhold Stöwe, Herbert Nelde, Herbert Conrad, Max Reschke, Walter Grieche und Horst Kuhlkeaktivierten das Sektionsleben. Das erste brauchbare Bootsmaterial waren 10 Holzpaddelboote, gelb und in Bananenform, die im Waggonbau Bautzen gebaut wurden. Diese recht leichten Boote wurden an Wochenenden für 50 Pfennige an Mitglieder und Nichtmitglieder ausgeliehen.

Nach zwei Jahren konnten die ersten reparierten Ruderboote benutzt werden. Ende 1952 erwarb der Schwermaschienenbaubetrieb bei der Yachtwerft Berlin den ersten Rennvierer.
Zur gleichen Zeit fanden sich von der Ingenieurschule wieder interessierte Jungingenieure wie Walter Grießing, Werner Hielscher, Harry Beyer und Werner Möhn im Bootshaus zusammen. Diese vier Ruderer legten den Grundstein der langjährig erfolgreichen Rennruderei neben dem Wanderrudern. Mit Horst Kuhlke als Übungsleiter und Steuermann kam dieser Vierer 1954 völlig überraschend bei der internationalen Grünauer Ruderreggata auf den ersten Platz. Daraufhin erhielt die Sektion grosse Unterstützung sowohl von dem Trägerbetrieb und der BSG als auch vom Deutschen Rudersportverband.

Alle Mitglieder waren motiviert und es wurde zugepackt. Besonders die Sportfreunde Hans Rostock, Max Reschke, Klaus Kuhnert, Kurt Truneck, Klaus Wander, Klaus Lehmann, Günter Mallende, HarryHellfeldt, Klaus Ganzauge halfen mit, Steganlagen, Bollwerk, Umkleideräume und vieles in Ordnung zubringen oder neu zu schaffen.
Das erforderliche Bootsmaterial sowie neue Boote konnten finanziert werden, so dass nun auch Kinder- und Jugendruderer ausgebildet wurden. Übungsleiter und Schiedsrichter wurden ausgebildet. Nun wurden auch die für die Ausbildung notwendigen Übungsleiter geschult. Unter anderem Walter Grießing, Wolfgang Grube, Werner Hielscher, Erich Kolke, Hans-Jürgen Schmidt, später dann Diethard Sündermann, Bernhard Piechota, Manfred Köhler, Petra Pfitzner. Zum Schiedsrichter wurde beispielsweise Gerhard Genz ausgebildet. Seit 1966 war Wildau Trainingszentrum für talentierten Nachwuchs.

Seit bestehen des Vereins 1950 wurden 21 internationale Siege errungen. Beispielsweise wurde Andreas Herschel 1972 Junioren-Weltmeister. Mario Minge kam zu Weltmeisterehren im Vierer mit Steuermann. Viermal stand Anita Kuhlke zwischen 1966 und 1972 bei Europameisterschaften ganz oben auf dem Treppchen. Ein Vizeeuropameistertitel und zwei Bronzemedaillen komplettieren ihreErfolgsbilanz. Ulf Timmermann ging nach seiner Zeit in der Sektion Rudern zur Leichtathletik und wurde ein international erfolgreicher Kugelstosser. Karl-Heinz Kuhlke wurde DDR-Juniorenmeister. RolandSchröder belegte den zweiten Platz bei der Kinder- und Jugendspartakiade. Nach der Wende begann der siebenjährige Kleinkrieg um Pacht, Mitbenutzung und Verkauf des Klubhauses an der Dahme.

Eine von Treuhand-Liegenschaftsgesellschaft eingereichte Räumungsklagebesiegelte nach 76 Jahren das Schicksal des traditionsreichen Wildauer Rudersports zum 31.Dezember 1997. Unter dem Namen "Wassersportverein Königs Wusterhausen" fand der von Ulrich Kobschätzki geleitete Verein in der Nähe des Neue Mühler Strandbades eine neue Heimstätte in der benachbarten Gemeinde.

Letzte Aktualisierung: Montag, 12.03.2007 durch Steffen Reddig

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