24.04.2004
Frühjahrsregatta in Berlin Grünau
WSV gut in die Saison gestartet
Am 24.4.04 fand in Grünau die Frühjahrsregatta statt. Traditionell ist dies die erste echte Standortbestimmung für die Ruderer in der Saison. Ca. 40 Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet und aus Polen kämpften um die Plätze. Für uns interessant sind vor allem die Vereine aus Brandenburg, wie bspw. Werder, Schwedt, Brandenburg oder Potsdam. Dieser Vergleich verlief für uns sehr positiv. Wir meldeten in den Bootsklassen Einer und Zweier.
Als erster musste Mathias Stein über die 2000 Meter. Er belegte den dritten Platz bei den Masters A. Leider hatte er technische Probleme. In seinem Boot mussten bis kurz vor dem Start die Einstellungen überarbeitet werden. Trotzdem konnte nicht das Optimum gefunden werden. Laut eigener Aussage wäre "eigentlich mehr drin gewesen". Als nächstes Boot ging der Zweier Junioren B mit Philipp Meyne und Udo Schulze an den Start. Sie erruderten ebenfalls einen dritten Platz.
Übungsleiter Jens Fröhlich kommentierte die Leistung: "Erstaunliche Platzierung, ich habe zwei Einer in einem Boot gesehen, der Rhythmus passte nicht ...". Hier ist also noch einiges an Training nötig, um Harmonie und Gleichtakt ins Boot zu bringen. Roland Kühn startete im Einer Junioren A. Er konnte einen zweiten Platz erkämpfen. Diese Platzierung ist sehr hoch einzustufen. In den vergangenen Jahren startete er im Leichtgewichtseiner. In dieser Saison hat er die Gewichtsgrenze leicht überschritten und musste nun gegen die großen, kräftigen Normalgewichtler ran. Christin Bornowskie war das erste Mal bei einer großen Regatta dabei. Sie fuhr im Einer AK13 zwar als Letzte über die Ziellinie, hat sich aber trotzdem gut geschlagen.
Im letzten Rennen für den WSV gingen nochmals Philipp und Udo in ihren Einern an den Start. Hier zeigte sich dass sie im Winter sehr gut trainiert hatten. Philipp gewann sein Rennen. Er ruderte mit über zwei Bootslängen (16m) Vorsprung durchs Ziel. Knapp hinter dem Zweiten hörte Udo das Zielhorn als Drittplatzierter. Hier konnte man erkennen, dass Kraft und Technik vorhanden sind. Wenn das Zusammenspiel im Zweier funktioniert, haben die Beiden auch in dieser Bootsklasse einige Chancen.
"In der Summe können wir mit den Leistungen sehr zufrieden sein. Wir werden sehen ob sich das in Rüdersdorf wiederholen lässt..." meinte Jens Fröhlich. Die Rüdersdorfer Regatta ist der letzte große Test vor den Landesmeisterschaften, unserem Saisonhöhepunkt. Zuvor findet noch die Langstreckenregatta am 1. Mai in Neue Mühle/KW statt. Wer Lust hat vorbeizuschauen kann ab 10 Uhr in der Küchenmeisterallee 14a das Rudergeschehen verfolgen.










